Kürbis- Schokoladen- Brownies

Endlich geht es wieder vorwärts und ich kann ausgiebig backen und kochen, mehrere Wochen hatte ich ja jetzt echt zu tun, das lange Stehen fiel mir durch die Zerrung am Fuss sehr schwer, da mussten zwischendrin auch einfach mal schnelle Gerichte gekocht werden, oder mein Kellervorrat geplündert =)

Gestern habe ich dann einen von vielen Hokaidokürbissen aus unserem Garten geerntet und was Leckeres damit gebacken, früher war Kürbis gar nicht so meins, aber heute ist es ganz anders da warte ich jedes Jahr sehnlichst darauf das es die ersten entweder beim Gemüsehändler des Vertrauens zu kaufen gibt, oder eben wie dieses Jahr aus dem eigenen Garten.

Und damit lassen sich nicht nur leckere pikante Gerichte zaubern sondern auch süße Nachspeisen oder auch Kuchen backen, ich hatte ihn gestern einfach mal an die Cafetafel gestellt nichts gesagt und was soll ich sagen? Er kam auch bei denen gut an die Kürbis nicht so gerne haben.

Kürbisbrownie

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser benötigst du:

  • 220 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • etwas Zimt
  • 1 TL Kakao
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 180 ml Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 200 g Kürbisfleisch
  • 2 EL Milch
  • 50 g Schokotröpfchen

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Alle trocknen Zutaten bis auf die Schokolade miteinander vermengen. Das Kürbisfleisch auf einer Küchenreibe fein raspeln, Sonnenblumenöl mit den Eiern und der Milch verquirlen. Den Ofen nun auf 150°C Umluft vorheizen, bei Ober-/Unterhitze die Temperatur um 20°C erhöhen auf 170. Eine Springform mit Backpapier auslegen.

Die Ölmilcheimischung in die trockenen Zutaten einrühren, die Schokoladentröpfen sowie das Kürbisfleisch unterheben. Den Teig in die Springform geben und glatt streichen, ca 30-35 Minuten backen, danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach Belieben dann entweder nur mit Puderzucker bestäuben oder alternativ Zartbitterkuvertüre schmelzen und den Brownie damit bestreichen. Wer mag kann Marzipan mit Lebenmittelfarbe in orange einfärben und die einzelnen Stücke noch herbstlich mit Kürbissen oder Blättern dekorieren

 

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Gemüseauflauf mit Garnelen

Herbstzeit ist bei uns Auflaufzeit ❤ dazu einen leckeren Salat mit den letztem frischem Gemüse aus dem Garten und fertig ist ein leckeres Herbstgericht für uns<3 im Moment sind wir dabei den Garten herbsttauglich zu machen, somit auch die Ernte von letzten Himbeeren, Gurken Tomaten und co, Kohl, Kürbis sowie Karotten und auch dürfen noch im Garten verweilen und werden demnächst verarbeitet =)

Für eine große Auflaufform benötigt ihr:

Nudelauflauf mit Garnelen-1

  • 500 g Pasta
  • Salz
  • 1 kleine Aubergine
  • 1 Paprika
  • 2 Stangen Lauchzwiebeln
  • 250 g Garnelen (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Creme fraiche
  • 50 ml Milch
  • Pfeffer
  • 2 Kugeln Mozzarella

Nudelauflauf mit Garnelen-2
Die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser ca 8 Minuten bissfest garen.Abgiessen und abtropfen lassen. 
Die Zucchini und Paprika abbrausen, entkernen und in Streifen schneiden.Die Zwiebel sowie den Knoblauch klein würfeln. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen die Garnelen darin anbraten und heraus nehmen.

Die Zucchini, Zwiebeln, Paprika und Knoblauch im Bratfett anbraten.Mehl darüber stäuben, Brühe hinzu und kurz aufkochen lassen. Das Creme fraiche und Milch dazugeben und wenige Minuten köcheln lassen.Die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden und hinzu geben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen.Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

 Eine grosse Auflaufform mit Öl einstreichen.

Die Nudeln und die Sosse mischen.In die Auflaufform geben und die Garnelen darauf verteilen.Den Mozzarella in Scheiben schneiden und darauf verteilen. Den Auflauf ca 20 Minuten backen.

Selbstgemachter Amaretto aus Zwetschgenkernen

Lange war es hier ruhig, aber eine Verletzung am Fuss hat mich in die Knie gezwungen, so langsam geht es wieder aufwärts, aktuell heißt es noch schonen und langsam machen, aber wer mich kennt, der weiß das ich es einfach nicht lassen kann =)

Neu gestärkt durch den Urlaub in den Bergen von Kärnten und voll mit neuen Ideen für leckere Gerichte geht es wieder rund ❤

Heute hab ich ein tolles Geschenk aus der Küche für euch mit dabei, ihr denkt euch jetzt bestimmt jetzt hat sie nen Knall und kommt mit einem Weihnachtsrezept ums Eck, aber dieser Likör braucht Zeit und Geduld

Also beim nächsten Zwetschgendatschi die Kerne nicht einfach wegschmeißen daraus lässt sich ein leckerer Amaretto herstellen, zum Verfeinern für Gebäck oder für ein Getränk.

amaretto selbst gemacht

Für ca 350 ml selbstgemachten Amaretto benötigt ihr:

  • 250 g Zwetschgenkerne
  • 150 g Zucker
  • 350 ml Korn (38 %

Die Zwetschgenkerne brauchen nicht komplett von dem Fruchtfleisch befreit sein, in einem Sieb die Kerne kurz abbrausen und in ein hohes, weites Gefäß geben, welches dicht verschlossen werden kann, den Zucker hinzugeben und das Ganze mit dem Korn aufgießen.

Das Glas nun an einem dunklen Ort für 6 – 8 Wochen ruhen lassen, dabei öfter schütteln beziehungsweise schwenken. Den Amaretto mit Hilfe eines Kaffeefilters filtern und in eine Flasche füllen. Nochmals 2 Wochen reifen lassen.

Amaretto selbst gemacht-1

Viel Spaß beim Nachzaubern wünscht euch

Andrea

Selbst gemachtes Knuspermüsli

Es geht nicht über selbst gemachtes Müsli mit den Sachen die man gerne hat und vor allem wenn man jemanden hat, der Allergien aufweist eine tolle Sache, den man weiß genau was drin ist =) Und es ist so wandelbar, je nach Lust und Laune kommen verschiedene Nussarten rein, meist schau ich was ich so in unserer vielfältigen Speisekammer habe, anfangs hab ich immer gewogen, mittlerweile einfach nach Gefühl so pi mal Daumen

granola

Für ein 1 Liter Glas benötigt ihr:

  • 125 g Honig
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 gkernige Haferflocken
  • 50 g Sesam
  • 50 g grob gehackte Nüsse
  • 80 g Kokosraspeln  200
  • ca 50 g Sonnenblumenkerne

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Alle Zutaten sehr sorgfältig miteinander vermengen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Dieses nun im vorgeheizten Backofen bei ca 120°C  etwa 40 Minuten hellgelb backen, ab und zu mit einer Gabel das Müsli während des Backens aufmischen.

Das Müsli darf nicht zu dunkel gebacken werden da es sonst bitter werden kann. Abkühlen lassen – jetzt wird es richtig schön knusprig.

Dann in ein luftdichtes Glas oder eine Dose abfüllen, bei optimaler Lagerung hält es locker 6 Wochen, aber so lange hält es bei uns nie =)

Es schmeckt super mit Milch, Quark und Naturjoghurt auch als Boden Für einen No-Bake-Cake eine tolle Mischung, nach Belieben können oder alle möglich Trockenobstsorten hinzugefügt werden.

Ratatouille mit Minibomben

Hier ist was los =) beide Kinder Zuhause die die Bude auf den Kopf stellen und um einen rum wirbeln =) das ist ein Spaß, da muss es auch mal schnell gehen, den wir genießen die Ferien immer sehr und wollen da nicht lange in der Küche stehen, wenns mal wirklich schnell gehen muss dann verwend ich in diesen Fall auch mal Knödel halb und halb aber das kommt nicht oft vor 🙂 dieses Gericht ist bei meinen beiden Mäusen sehr beliebt, viel Gemüse und durch die Kartoffelminiknödel auch noch eine sättigende Einlage drin, meist reicht uns das Gericht dann direkt für 2 Tage also ein gutes Gericht, das Ratatouille bereite ich schon morgens vor und lass es dann noch ziehen abends wenn die Knödel dann gar ziehen Sauce nochmals erwärmen, die vorgegarten Minibomben rein, Käse drauf und ab in den Ofen.

miniknödel ratatouille

  • 1/2 kg mehlige Kartoffeln, gedämpft
  • 50-80 g Mehl (je nach Bedarf)
  • Salz
  • etwas Muskat
  • 1Ei
  • 1 kleine Zwiebel,gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 mittlere Zucchini, in ca 3×3 cm große Würfel geschnitten
  • 3-4 Paprika,in ca 3×3 cm grosse Würfel geschnitten
  • Salz,Pfeffer
  • frische Kräuter
  • 1Packung passierte Tomaten
  • 1Packung geriebener Käse

Frisch gedämpfte Kartoffeln schälen, noch heiss durch eine Kartoffelpresse drücken, ausgebreitet gut ausdampfen und abkühlen lassen, oder erkaltete Kartoffeln reiben. Nun Teig herstellen, 2/3 der Mehlmenge, Salz und etwas Muskat über Kartoffeln streuen, locker abbröseln, verquirltes Ei mit Gabel untermengen, rasch und kurz zu Teig zusammenkneten.

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Nach Bedarf restliches Mehl einarbeiten, dies richtet sich nach Feuchtigkeitsgehalt der Kartoffeln und der Eigröße,den Kartoffelteig erst unmittelbar zuvor herstellen,der Teig soll nicht ruhen. Kleine Knödel formen, ca so gross wie ein Tischtennisball, diese dann 5 Minuten in Wasser garziehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln in wenig Öl anbraten, Zucchini und Paprika ebenfalls hinzugeben und kurz braten, mit passierten Tomaten aufgießen und abschmecken. Zuererst das Ratatouille in eine grosse Auflaufform geben dann die zuvor abgeseihten Kartoffelknödel auf die Sosse geben, mit geriebenem Käse bestreuen und bei 175 Grad ca 25 Minuten backen.

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Sugo alá Arrabiatta

Kennt ihr es auch? Tomaten über Tomaten im Garten? Und man sucht nach geeigneten Rezepten um auch im Winter davon was zu haben oder auch wenn es einfach mal schnell gehen muss? Es ist nicht zwingend nötig die Sauce auf Vorrat einzukochen, wer Nudelsauce liebt und mal eine etwas andere Variante testen möchte kann ich es sehr ans Herz legen, mit etwas Basilikum verfeinern sowie frisch geriebenen Parmensan und einer leckeren Pasta steht nichts mehr im Weg<3

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Für 3 Gläser a ca 250 ml Inhalt braucht ihr:

  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 400 g reife Tomaten
  • 2 Dosen passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Messerspitze scharfes Paprikapulver
  • 3/4 TL Kreuzkümmel

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Zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden, die Tomaten waschen, Strunk raus schneiden und in Würfel schneiden. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten, die Tomaten hinzugeben mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kreuzkümmel würzel, bei mittlerer Hitze ca 10 Minuten köcheln lassen.

Die Gläser in der Zwischenzeit vorbereiten, hierfür die Gläser im Ofen bei 150°C für 10 Minuten auskochen, die Deckel 5 Minuten in einem Topf auskochen, wer mit Weckgläsern arbeitet sollte die Gummis auch in einem Topf kurz zu erhitzen.

Das Sugo bis ca 2-3 cm unterhalb des Glasrandes einfüllen, diese nun verschließen, im Falle der Weckgläser den Einkochring auflegen, Deckel drauf und mit Klammern verschließen. Das Backblech auf unterster Schiene einschieben und die Gläser so nebeneinander stellen, das diese sich nicht berühren. Den Ofen auf 180°C aufheizen, wenn der Inhalt in den Gläsern Luftbläschen bilden, die Temperatur auf 90°C reduzieren und für 30 Minuten einkochen, nach dieser Zeit die Gläser direkt aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, alternativ kann aber auch im Einkochtopf eingekocht werden.

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Tomatensauce aus ofengeschmorten Tomaten

Ich habe mal einen Versuch gestartet und unsre heiß begehrte Tomatensauce auf Vorrat in etwas veränderter Zubereitung hergestellt =) und noch mehr Aroma aus Ihnen raus geholt<3 und ich glaub der Versuch ist super geglückt, durch das Vorschmoren im Ofen verkürzt sich die Zeit des Kochens im Ofen um ein Drittel

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Für ca 6-7 Gläser a 250 ml benötigt ihr:

  • 2 kg Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • Frische Kräuter
  • Etwas Puderzucker

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Zunächst solltet ihr die Gläser zum Einkochen im Ofen sterilisieren bei 150 Grad für etwa 15 Minuten, die Deckel für ca 5 Minuten in einem Topf, auf einem sauberen Geschirrtuch abkühlen lassen. Die Tomaten waschen, halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, salzen, pfeffern und mit etwas Puderzucker bestäuben. Etwas frische Kräuter auf die Tomaten legen, bei 180 Grad für 50 Minuten schmoren, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln, in etwas Olivenöl glasig braten die geschmorten Tomaten hinzugeben komplett auch den Saft der sich gesammelt hat. Etwas würzen und noch etwas frische Kräuter hinzugeben. Das ganze nun bei mittlerer Hitze im offenen Topf ca 30 Minuten köcheln lassen. Danach fein pürieren und in die vorbereiteten Gläser füllen, den Glasrand mit einem sauberen Tuch abwischen und den Deckel aufschrauben, die Gläser so auf ein tiefes Backblech stellen, so daß sich diese nicht berühren, in das Backblech ca 2 cm Wasser eingiessen, dies sollte die gleiche Temperatur wie das Einkochgut haben, das Blech auf unterster Schiene einschieben, den kalten Ofen auf 180 Grad einheizen, sofern Luftbläschen in den Gläsern aufsteigen, die Temperatur auf 90 Grad reduzieren und für 30 Minuten einkochen, danach direkt aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Schmortomatensauce